Bye Bye Wordpress

Ein Kollege von mir betreibt seine Webseite mit Hugo. Hugo ist ein Framework um statische Webseiten zu generieren. Die Inhalte werden in Markdown verfasst. Ist man mit dem editieren fertig, dann kompiliert man sozusagen alle Seiten neu in natives HTML und stellt diese dann auf seinem Webserver für die Öffentlichkeit bereit. Bei jedem Seitenaufruf kann direkt das fertige HTML an den Client geschickt werden. Der Webserver braucht keinen JIT compiler wie PHP, Python oder Ruby.

Vorteile, die sich daraus ergeben:

Nachteile, die man dadurch in Kauf nimmt:

Integrierter Webserver

Hugo bietet einen integrierten Webserver an. Mit hugo server wird die Webseite kompiliert und ein Webserver startet. Dieser lauscht auf 127.0.0.1:1313. Bei Veränderungen im Dateisystem wird die betreffende Seite nahezu live aktualisiert. Das macht das lokale Entwickeln sehr einfach. Ist man dann zufrieden, dann kann man die Seite einfach auf den Webserver schieben.

Schneller Umstieg

Heute nachdem ich von der Arbeit nach Hause gekommen bin und fertig war mit Haushalt, Essen usw. habe ich mich dran gesetzt ein “Testsystem” auf Basis meines bestehenden Blogs und Hugo aufzusetzen. Da ich meine bisherigen Blogartikel gerne behalten wollte habe ich nach einem Migrationsscript gefunden.

Mit dem auf GitHub verfügbaren wordpress-to-hugo-exporter von SchumacherFM habe ich alle meine Blogartikel exportiert. Ich musste an den Quellcodes fast keine Änderungen machen. Lediglich die Bild-URLs habe ich mit Hilfe eines rekursiven sed Aufrufs umgestellt.

Die meiste Zeit habe ich in die Anpassung des Themes Hyde-X gesteckt. Ich war erstaunt, wie einfach so ein Theme gestaltet ist.

Alles in allem hat mich die Migration drei Stunden gekostet. Eine Stunde davon war das Grundkonzept von Hugo zu verstehen.


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