Bauanleitung: Banan Pi Router Gehäuse (BPI-R1)

Achtung! Dieser Artikel ist älter als ein Jahr. Der Inhalt ist möglicherweise nicht mehr aktuell!

Vor ein paar Monaten habe ich mir das Banana Pi Router Board gekauft. Da aber im Bananian Linux der Treiber fehlte war ich noch nicht in der Lage damit zu spielen.

Seit Ende Januar ist der Treiber nun drinnen und der Spaß kann los gehen. Vergangenen Dienstag habe ich mir das Gehäuse auf Amazon bestellt und gestern erhalten.

Leider lag keine Bauanleitung dabei. Da ich am Anfang Schwierigkeiten hatte warf ich meine Lieblings-Suchmaschine an und bin auf den Blogpost von Sven Gössling gestoßen. Dieser hat mir zwar erfolgreichen den Start gezeigt, aber wirklich zusammenhängend waren die Schritte nicht.

Deshalb habe ich eine bebilderte Schritt für Schritt Anleitung erstellt.

Disclaimer: Ich bin kein Fotograph und habe nur mit meinem Nexus 5 die Bilder gemacht. Erwartet also nicht die überqualität und korrekte Winkel. Für eine Referenzverwendung reicht es aber. Durch einen Klick wird jedes Bild vergrößert.

Vorbereitung

Die Verpackung an sich

Hersteller ist die ALLNET GmbH. Bestellt habe ich (wie oben schon erwähnt) auf Amazon.

Geliefert wird das ganze in einem Plastikbeutel.

Verpackung des Gehäuses

Am Anfang dachte ich es besteht aus Pappe, denn auf den Produktfotos im Internet war immer ein durchsichtiges zu sehen. Tatsächlich besteht es aus durchsichtigem Plastik. Zum Schutz ist es mit Papier beklebt. Dazu komme ich aber noch später.

Vollständigkeits-Check

Breitet man den Inhalt vor sich aus, dann sollte es am Ende (ohne den Gummi; Der hält nur die zwei große Teile zusammen) insgesamt sechs Plastikteile und ein Beutel mit den Schrauben sein.

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Abziehen des Schutzpapiers

Nun kommt der nervenaufreibende Teil. In Sven’s Bauanleitung wird das abziehen nur sporadisch erwähnt, was mich drauf schließen lässt, dass es bei ihm ziemlich einfach ging.

Ich habe es an verschiedenen Ecken versucht, aber das Papier wollte sich einfach nicht lösen. Drei Fingernägel später und kein Fortschritt zu erkennen. Ich musste mir also was anderes suchen. Ich habe es mit Wasser versucht und einen Teilerfolg erzielt.

Gebt die Teile für 15 Minuten in ein warmes Wasserbad und passt auf, dass sich die Teile nicht überlappen, sodass das Wasser an jede Stelle kommt.

Nach Ablauf der Zeit nimmt man ein Teil heraus und versucht es noch mal mit dem Abziehen. Das Schutzpapier war zwar nun nass, aber der Kleber hat das Schutzpapier festgehalten. Zur Hand hatte ich nur Spülmittel. „Probiers aus, vielleicht geht’s ja damit!“, dachte ich mir.

Ein bisschen Spülmittel zwischen Daumen und Zeigefinger und ein kleines Seitenteil eingerieben. Der Unterschied war sofort zu erkennen.

Oben: Nasses, unbehandeltes Teil Unten: Nasses, behandeltes Teil

Oben: Nasses, unbehandeltes Teil
Unten: Nasses, behandeltes Teil

Nach der Behandlung viel das Papier quasi von selbst ab. Bei den großen Teilen kann man das Papier nun schön abziehen.

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Nachdem von allen Teilen das Schutzpapier ab ist, kann man anfangen das Gehäuse zusammen zu bauen.

Zusammenbauen

Der Prolog ist nun vorbei – nun kommt das eigentliche Zusammenbauen.

Die Schrauben

Kippt die Plastiktüte mit den Schrauben vor euch und sortiert den Inhalt. Es sollte folgendes vorhanden sein:

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Der Boden

Als erstes nimmt man den Boden und legt ihn vor sich hin. Den Boden erkennt man an den sieben Lüftungsschlitzen. Außerdem besitzt er kein größeres Loch in einem Eck.

Unterseite

 

Auf der Platte sind Löcher für die Schrauben. Es gibt eine Seite, bei der die Löcher weiter entfernt von der langen Kante sind als auf der anderen. Diese Seite sollte euch zugewand sein.

Legt die Bodenplatte wie auf dem obigen Foto vor euch hin.

Hebt die Platte mit einer Hand senkrecht nach oben, ohne sie zu drehen oder zu wenden! Schiebt dann eine Schraube von unten durch das Loch.

Legt die Platte wieder auf den Tisch, sodass der Boden nun auf der Schraube aufliegt.

Nehmt einen der Abstandshalter mit dem langen Gewinde und dreht ihn auf die Schraube.

Das macht ihr noch drei mal für die restlichen Löcher. Das Ergebnis sieht dann so aus:

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Platine befestigen

Setzt nun die Platine auf den Boden des Gehäuses. Wenn ihr den Boden nicht gedreht habt, dann sind die RJ45-Ports zu euch gewand.

Die Gewinde der Abstandshalter müssen durch die vorgesehenen Bohrungen auf der Platine passen. Es ist nicht möglich das Board falsch aufzusetzen.

Sobald die Platine korrekt sitzt müssen die vier Säulen auf die Gewinde der Abstandshalter aufgeschraubt werden. Der Gehäuseboden ist nun fest mit der Platine verankert.

Leider habe ich kein Bild davon gemacht. Orientiert euch einfach am nächsten.

Seiten aufbauen

Es sollten noch fünf Plastikteile übrig sein. Eines davon ist der Deckel, den man erstmal wieder weglegt.

Die restlichen vier Teile sind für die Seiten gedacht. Legt euch diese wie folgt an die Seiten des Boards:

Nachdem man die Teile sortiert hat sieht es wie folgt aus.

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Setzt nun die langen Seiten auf den Boden des Gehäuses und fummelt die Seitenteile dran.

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Deckel aufsetzen

Am Ende kommt noch der Deckel drauf. Dabei ist das Loch für die Antenne im vorderen rechten Eck.

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Es sollten noch 4 Kreuzschlitz Schrauben übrig sein. Sobald der Deckel sitzt dreht man diese in die Säulen und zieht alle noch einmal rundherum fest.

Und schon ist das Gehäuse fertig.

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